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Meine Kunstgeschichte 12c (2018)

Eine kleine Postkartenserie: hier habe ich alte Postkarten mit weißer Acrylfarbe übermalt und anschließend mit Fineliner und Aquarellfarbe Motive aufgemalt. Solche Karten nehme ich ab und zu weiß grundiert und vorbereitet auf Reisen mit. Dann male ich etwas darauf und kann so sehr persönliche Reisepost versenden:

Diese Pflanze fand ich in einem kleinen Ort am Gardasee. Sie stand mir Modell für eine Postkarte.
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Meine Kunstgeschichte Teil 11 (2017)

Nach meiner Bilderflut im Jahr 2016 bleibt es im Jahr 2017 ziemlich ruhig. Mein jüngerer Bruder war schon seit längerer Zeit sehr schwer krank und ich versuchte so oft wie möglich bei ihm zu sein. Meine Mutter hatte einen Schlaganfall gehabt, sie brauchte Hilfe, der Umzug in ein Seniorenheim stand an, ich löste ihren Haushalt auf. Mein Mann und ich machten eine längere Urlaubsreise nach Kanada.

Dieses Bild ist 50×50 cm gross, Acryl und Ölpastellkreide auf Holzplatte. Ich hatte es schon 2012 angefangen, es stand lange halbfertig herum. Aber nun, 2017, malte ich es fertig.
Im Zeichenkurs zeichneten wir zur Abwechslung mal keine Pflanzen. Dieses Kissen brauchte mindestens ebensoviel Zeit zum Zeichnen, aber es konnte wenigstens nicht bis zum nächsten Zeichenkursabend verwelken!
Diese Murmeln standen – auch im Zeichenkurs- Modell für folgende Zeichnung:
Din A2, Buntstift auf Papier. ( von meinem Sitzplatz aus sah ich die Murmeln so wie gezeichnet, nicht wie oben auf dem Foto).

Und das wars auch schon mit den Bildern aus dem Jahr 2017.

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Meine Kunstgeschichte 10f (2016)

Manche Bilder sind einfach Studien, Naturabbildungen, andere entstehen eher zufällig, z.B. ausgelöst durch Chaos auf dem Arbeitstisch im Atelier, oder durch die Beobachtung von Autorücklichtern, ( siehe weiter unten). Manchmal wache ich auch einfach auf und habe ein Bild vor Augen. Entweder male ich es gleich, oder mache wenigstens eine Skizze von diesem morgendlichen Eindruck, oder manchmal verliert sich der Gedanke auch im Lauf des Tages.

Folgende Bilder kamen aus so einer „Morgenidee“, aus einem Moment, in dem ich noch nicht ganz wach bin und erst ganz langsam die Augen öffne:

1. Versuch Din A4, Buntstiftzeichnung auf Papier
2. Versuch
3. Versuch
4. Versuch
5. Versuch
6. Versuch
7. Versuch, diesmal mit Hintergrund

Nein, es hat nichts mit Zähnen oder Zahnschmerzen zu tun. Ich dachte eher an Organza Stoffbahnen, die leicht im Wind wehen…

Welches nun das „Richtige“, Finale Bild ist? Ich weiß es nicht. Ich mag jedes und so als Sammlung nebeneinander sehen sie auch toll aus.
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Kleines Zwischenspiel

Bei all den Beiträgen über die Bilder, die ich alle schon gemalt habe, beim „Gang durch meine eigenen Kunstgeschichte“ stoße ich immer wieder auf weitere Bilder. Eines davon habe ich als Geschenk für einen besonderen Menschen gemalt. Er liebt Oldtimer, nicht unbedingt mein Sujet, aber ich pirschte mich ran, an das Thema:

Zuerst sammelte ich verschiedene Modelle ….
Ich überlegte, sie alle in der gleichen Richtung anzuordnen und nach Jahrgang aufsteigend zu malen….
Oder vielleicht etwas abstrahierter, nur Konturen???
Mein Bruder schlug diese Variante vor….:-)
Erste gemalte Versuche….
Weiterer Versuch…
Dann musste noch das Emblem hinzugefügt werden.
Geschafft!
Der POrscheTraum kann weitergeträumt werden.

Bild im Format 100x 140, Eitempera und Acryl auf Papier und Holzplatte.

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Meine Kunstgeschichte Teil 8

Im Jahr 2013 besuchte ich das letzte Frühjahrssemester an der Schwäbisch Haller Akademie. Dann zog ich um nach Hannover. Im letzten Semester versuchten wir uns an Selbstporträts…

parallel dazu entstanden abstrakte Serien:

Buntstiftzeichnung Din A 4, auf Papier
Buntstiftzeichnung Din A 4, auf Papier
Buntstiftzeichnung auf Papier, Din A 4

Ab Mitte 2013 entstanden sehr viele Bilder und viele Skizzenbücher wurden gefüllt. Einige von diesen Büchern habe ich schon in früheren Beiträgen gezeigt, einige zeige ich in Videos auf Instagram.

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Kleiner Exkurs zwischendurch- was Bilder alles bewirken können….

In dieser ganzen,in den letzten Beiträgen beschriebenen,Phase wachte ich eines morgens mit einem Bild auf, das so deutlich vor meinen inneren Augen zu sehen war, dass ich es gleich malen musste:

Eine Wegkreuzung, nach allen Seiten offen. Egal von welcher Seite man kommt, man kann in jeder Richtung weitergehen…

Ich malte das Bild und legte es zur Seite, dachte nicht weiter darüber nach. An diesem Tag hatte meine älteste Tochter ihre erste große Abiturprüfung im Fach Kunst. Sie sollte ein Architekturmodell bauen, in Übungen vorher hatte die Lehrerin ihr große Hoffungen auf eine gute Note gemacht. Nachmittags , während eines Colloquiums zum gebauten Modell, ließ die Prüfungskommission durchblicken, dass meine Tochter nicht mit einer guten, sondern ziemlich schlechten Note rechnen müsste. Sie war am Boden zerstört, Kunst war ihr bestes Fach gewesen. In dieser ganzen Aufregung beschloß sie, das Abi ganz hinzuschmeißen, sie sagte, sie würde an weiteren Prüfungen nicht teilnehmen und nicht mehr zur Schule gehen.

Das brachte mich ziemlich auf die Palme, hatte ich sie doch durch die ganze Schulzeit begleitet und Unterstützung in jeder Hinsicht gegeben und nun sollte alles für die Katz sein? Ich zog mich zurück, um nicht wütend loszubrüllen und betete im Stillen um Weisheit. Wie sollte ich mit der Situation umgehen?

Nach einer Weile kam mir der Gedanke: „ du hast die Antwort heute morgen schon bekommen!“ Das Bild fiel mir wieder ein: Alle Wege sind offen, man kann in jeder Richtung gehen. Es fiel mir nicht leicht, aber ich sagte meiner Tochter: „Ich kann dich nicht zwingen zu weiteren Prüfungen zu gehen. Ich überlasse dir die Entscheidung, ganz frei und ohne Vorwürfe meinerseits sollst du entscheiden, wie du vorgehen willst. Wenn du nicht weitermachen willst, wird es einen anderen Weg geben, eine Ausbildung zu machen. Schlaf eine Nacht darüber und entscheide dann, wie du es für richtig hältst.“

Und sie schlief darüber, sie ging zu den weiteren Prüfungen und bestand ihr Abitur gut.

Ich bin heute immer noch sehr froh, dass es mir in dieser Situation gelang, nicht zu schimpfen, sondern gelassen zu bleiben. Dazu hat mir auf jeden Fall dieses von Gott geschenkte Bild geholfen.

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Meine Kunstgeschichte Teil 5

Nachdem ich mit meinen Malereien nie so richtig zufrieden war und in meinem Beruf als Lehrerin und als alleinerziehende Mutter überfordert war, mündete alles in einem Burn Out, den ich 2009 so darstellte:

Abgewandt und müde in der einen Richtung , innerlich total abgewandt und verbrannt. ( Din A 2 Format, Buntstift, Bleistift, Ölpastellkreide)

Ich suchte Hilfe und Rat bei einem Therapeuten. Er half mir zwischen Lügen, die mein Leben geprägt hatten, und der Wahrheit zu unterscheiden. Ich malte die Wahrheit als kleines Pflänzchen, das langsam wuchs und strich die Lügen mit der Wahrheit durch:

Ich sah mich auch allein in einem Flur, alle Türen zugeschlossen, wo sollte ich hin?

Freunde schleppten mich eine Weile mit, aber es war zu schwer für sie, sie ließen mich liegen und gingen ihrer Wege:

Schließlich fand ich Wege, wieder aktiver zu werden. Einer war der Entschluss besser malen zu lernen, weil ich zunehmend feststellte, dass Malen mir half, mich zu entspannen und mich auszudrücken. Ich meldete mich zu einem Mal Workshop an. Dort malte ich zunächst folgendes Bild:

Müde und gefangen, gefesselt von einer Schlange, Tiger brüllten mich an, ein Hund bellte mich an….

Begleitend zu dem Mal Workshop gab es Vorträge zu verschiedenen Themen. Ein Vortrag zum Thema Hochsensibilität half mir zu verstehen, wie ich mich selbst vor zu vielen Eindrücken, Einflüßen , Gedanken schützen konnte. Ein weiteres Bild entstand:

Immer noch müde, aber doch schon mit geöffneten Augen, legte ich mir schützende Flügel um.
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Meine Kunstgeschichte Teil 4

Mit: „meine Kunstgeschichte“ meine ich meinen eigenen künstlerischen Werdegang, meinen Weg, den ich weitgehend autodidaktisch gegangen bin. Schon immer habe ich gerne gemalt, meist war ich aber mit den Ergebnissen nicht zufrieden, vor allem in dem Alter zwischen 12 und 25 Jahren. Leider hatte ich auch keine guten Kunsterzieher in der Schule. Ein Zeichenlehrer im Gymnasium hielt seinen Unterricht über Jahre so ab: „ Malt mal ….“ dieses oder jenes Thema. Oder klebt eine Collage.“ Dann machte er Musik an und verschwand in einem Nebenraum, meist bis zum Ende der Stunde. Bis zum Ende meiner Schulzeit wusste ich nicht mal, dass man Zeichen-und Maltechniken erlernen kann. Später besuchte ich mal einen Aquarellmalkurs an der Volkshochschule, das brachte ein bisschen was, aber nicht wirklich viel. Dann kamen Ausbildung, Ehe, Kinder und andere Dinge waren wichtiger, nahmen mehr Raum ein. Doch nach meiner Scheidung, nach Jahren als alleinerziehende und berufstätige Mutter wurde ich zunehmend depressiv und krank. Malen und kreativ sein waren immer kleine Auswege aus diesen dunklen Zeiten.

2010 entstand zum Beispiel dieses Bild, links die guten Phasen mit Dingen, die mir Freude machten, rechts die tiefschwarzen, schweren Phasen. Ich schnitt die beiden Halbkreise aus, und klebte sie am rechten äußeren Rand so übereinander, dass sie überlappten, so klappte ich jeweils die aktuelle Version nach oben.
Auch dieses Bild entstand in jener Zeit. Mit zerknüllter Alufolie und schwarzer Linoldruckfarbe habe ich gedruckt und aus den zufällig entstandenen Formen heraus weitergezeichnet. Titel: „Schöpfung oder Urknall“
eine Buntstiftzeichnung aus jener Zeit. Das Kerngehäuse eines Apfels inspirierte mich hierzu.
Farbenfrohe Collagen und weitere Buntstiftzeichnungen…

Diese Zeichnungen und Collagen waren gute Möglichkeiten mich auszudrücken, aber meist war ich auch hier nicht komplett mit den Ergebnissen zufrieden….