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6. Dezember

Ich bin in Nürnberg aufgewachsen. Bei uns in der Familie war Nikolaus kein Thema. Zu uns kam immer am 11. 11. der Pelzmärtel ( St. Martin), der brachte Mandarinen, Äpfel, Nüsse und ein bisschen Schokolade.
Heute im Adventskalender: kleine handgenähte Blümchen. Zum Verschenken. Wer sich zuerst meldet, dem sende ich diese zu.
Ich wünsche euch einen schönen 2. Adventssonntag!
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2. Dezember

Heutzutage gehört das Durchblättern dieser Zeitschrift zu meinen persönlichen Ritualen in der Adventszeit.

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Sätze, die mich bis heute prägen

„Im Krieg wären wir so froh gewesen, über das bisschen Butter, das noch an so einem Butterpapier hängt. Wir hätten es sehr sorgfältig abgekratzt

An diesen Satz meiner Mutter muss ich IMMER denken, wenn ich Butter verwende. Ich kratze das Papier auch immer brav sorgfältig ab.
Um auch den letzten Rest aus Behältern zu benutzen, „baue“ ich Konstruktionen, damit ja nichts verschwendet wird. Das hat Mama uns antrainiert.
Vielleicht das krasseste Beispiel ihrer Sparsamkeit (abgesehen davon, dass sie Kaffeefilter leerte, das Papier trocken ließ, und mehrfach zum Filtern verwendete), das krasseste war aber, dass sie uns beibrachte, wie man mit nur 1 Blatt Toilettenpapier auskommen kann: Man muss ein Drittel einfallen, dann längs falten

Dann hat man am oberen Ende des Blattes ein viertägiges Teil. Das reicht fürs „kleine Geschäft“, sagte sie.

Ich glaube, in unserer Familie hielt sich niemand außer sie an diese irre Sparsamkeitsregel.

Aber: diese Sparsamkeit hatte auch ihre guten Seiten. Gestern suchte ich nach einer Möglichkeit, den kaputten Teil meines Reißverschlusses an meinem Wintermantel zu reparieren. Und was fand ich?

Sie hat einfach ALLES aufbewahrt. Danke Mama!!!
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Quadrate, Farben, Muster…

Seit langer Zeit sammle ich Zeitschriften für Collagen. Über die Jahre hinweg habe ich sie „ausgeschlachtet“ und Teile ausgeschnitten, die mich besonders ansprechen. Diese sammle ich dann in Klarsichthüllen. Z.B. interessante Motive, Schriften oder Strukturen. Oder Farben.

Aus den farbigen Seiten schnitt ich vor Jahren Hunderte von Quadraten, alle 3,5×3,5cm groß.
Ebenfalls jahrelang ( bestimmt 10 Jahre) habe ich sie in kleinen Schachteln aufbewahrt, bis auf ein paar, die ich schon mal verwendet habe:
Ja, ich weiß, ich bin verrückt. Oder systematisch ordentlich. Oder beides 😀
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Meine Kunstgeschichte Teil 15 c und Ende!

Und jetzt bin ich wirklich durch mit allen Bildern. Das war echt viel Arbeit, ich musste alle Fotoarchive durchsehen, alle Bilder, die im Haus hängen, in Schubladen liegen, auf dem Dachboden gestapelt stehen. Die, von denen ich noch kein Foto hatte, musste ich ans Fenster tragen um eine gute Aufnahme zu machen, einige aus dem Rahmen nehmen, damit die Glasspiegelung nicht stört. Aber jetzt bin durch, ich habs geschafft und bin stolz darauf, dass ich durchgehalten habe. Ab jetzt gibts dann nur neue Beiträge, vielleicht einige mit mehr Worten und wenige Bildern, mal sehen…

Ich freue mich über Rückmeldungen, Kommentare und versuche diese auch zu beantworten. Auch per e mail bin ich zu erreichen: artbuddynews@me.com

Viel Spaß beim Blättern und Lesen!

Mit diesem Bild startete ich meinen Blog. http://www.artbuddynews.de/Wiedergefunden

Am 16.10.2017 hatte ich den 1. Beitrag auf Artbuddynews. Dieses Bild malte ich 2010, über einen längeren Zeitraum. Die Formen entstanden ursprünglich durch Spielzeugtiere, die ich auf einen Overheadprojektor gelegt hatte. Die erste Variante erschien mir aber zu flach und monoton. Deshalb fügte ich Schatten hinzu um Dreidimensionalität zu erreichen. Das war gar nicht einfach. Ich schnitt von jeder Form eine Pappschablone, klebte die auf Holzklötzchen, und dann auf die große Untergrundpappe. Dann beleuchtete ich alles mit einer starken Lampe von links oben und umrandete die so entstehenden Schatten…

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Meine Kunstgeschichte Teil 15b

Ich finde immer noch etwas hier und in meinen Fotoarchiven :

„Zeit vergeht, Raum entsteht, Wege offen, Ziel getroffen„
2011, zuerst entstanden die vier Bilder je 25x25cm, Ölpastellkreide auf Papier. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich nachts wach lag, und an dem Titel arbeitete…
„Am Strand„ 2011, 40x40cm, Acryl auf Papier, Ölpastellkreide (verkauft)
Text, siehe oben.
Diese Dame aus einer Zeitschrift stand Pate für folgendes Bild:
Hab ich gemalt für eine Freundin, die, wie ich gerne Briefe schreibt und schöne Füllfederhalter liebt.