Enkelliebe, Oma, erzählst du uns von früher?

Wartezeiten

Neulich saß ich mit meinem dreieinhalbjährigen Enkel an einer Bushaltestelle. Wir mussten noch mindestens 15 Minuten auf den Bus warten. Ich dachte es würde einem Enkel langweilig werden, aber nein, wir fanden eine schöne Möglichkeit die Zeit zu nutzen:er hatte auf dem Weg eine kleine Nussschale und ein Birkenschwänzchen gefunden und legte damit kleine Bilder :Oma musste raten: „Oma, was ist das?“ „und das?“er erfand immer weitere Möglichkeiten: er hatte viel mehr Ideen, als ich! So verging die Wartezeit wie im Flug! Oma ist sehr beeindruckt von Enkels Kreativität! Ich finde es ganz toll, wie er sich mit so kleinen Dingen wunderbar beschäftigen kann.

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Die unbekannten Wege sind die Geschenke des Lebens (1)

heute waren wir bei der Messe: Eigenart…das interessanteste waren mal wieder die Menschen, die Besucher ,die kamen, um sich die angebotenen Waren anzuschauen.die Beiden zum Beispiel, … dann gab es interessantes Schuhwerk zu sehen:

danach besuchten wir das süße Café von Fräulein Schlicht

in Hannover Linden, mit schönem Ausblick:und danach besuchten wir den Gospelgottesdienst in der Erlöserkirche.

War ein schöner Sonntag !

Brieffreundschaft, Oma, erzählst du uns von früher?

Wer schreibt denn heute noch Briefe? Geschichte einer langjährigen Brieffreundschaft…

viele Jahre lang hatte ich die Zeitschrift „Brigitte “ abonniert. In der Ausgabe 25 von 1995 erschien dieser Artikel über die bunte Vreni Müller, die in Zürich lebt.mir gefiel Vreni und ihr buntes Farbkonzept so gut, dass ich mich hin setzte und eine bunte Kette aus selbstgeformten Fimo perlen bastelte. Diese sandte ich an die „Brigitte“ , mit der Bitte um Weiterleitung an Vreni. Nach einiger Zeit erhielt ich von ihr folgende Zeilen:links sieht man eine Zeichnung von eben dieser Kette. Ich hab mich so über dieses kreative Dankeschön gefreut, dass ich wieder zurückschrieb. Seitdem schreiben wir uns in unregelmäßigen Abständen, ein-bis zweimal pro Jahr, auf jeden Fall immer zu Weihnachten bzw. Neujahr.meist sind es sehr lange Briefe, zuerst immer handgeschriebene, mit zunehmendem Alter auch getippte, immer sehr persönliche Briefe , mit kleinen kreativen Einlagen. Und immer kommt etwas überraschendes buntes von Vreni zum Jahresbeginn. 2018 kam dieses kleine Kunstwerk, das neben unserer Haustür hängt.ein Lieblingsstück aus Vrenis Kollektion ist dies :von mir erhält sie jedes Jahr zu Weihnachten eine handgefertigte Karte aus meiner Weihnachtskartenkollektion.

Über 20 Jahre Brieffreundschaft! Das ist wunderbar!

Oma, erzählst du uns von früher?

Kurze Reise

War mit meinem Mann auf Dienstreise…zuerst musste er zur Hamburger Uni Klinik, ich wartete in der Cafeteria auf ihn. Dort gab es leckere Franzbrötchen! Und ich hatte Zeit , Telefonate und Korrespondenz zu erledigen. Dann besuchten wir eine Ausstellung, die ich schon lange sehen wollte:leider hatten wir nicht ganz so viel Zeit …besonders schön fand ich die hier:dann ging es weiter nach Kiel, ich hatte Zeit für eine Stadtbummel. Es war sehr kalt und deshalb freute ich mich besonders als ich einen wunderschönen Laden für Kunstbedarf entdeckte, ein Paradies:danach hatte ich noch Zeit für einen Tee in der Cafeteria der Kunsthalle in Kiel, Zeit zum schmökern und fürs Skizzenbuch von Kiel führen wir weiter nach Lübeck, auch hier wieder: sehr kalt, so genoss ich die schöne Leseecke im Hotelzimmer abends gab es leckere Finkenwerder Scholle und ne Menge heißen Tee zum aufwärmen. Am nächsten Tag : am Eingang eines ungeheuer großen, und extrem kalten und düsteren Indoorflohmarktes…drin gab es Sammlungen, wie bei meiner Mutter:

draußen :und dann ging es ab nach Hause.

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Die unbekannten Wege sind die Geschenke des Lebens

Fundstücke vom Wochenende: so einen Zaun hätte ich auch gerne ….an der Haustür des Häuschens mit dem schönen Gartenzaun hingen obige Schilder…

Wir wurden eingeladen einen Hochbunker zu besichtigen. Ich wollte da erst gar nicht rein, hielt es für ziemlich absurd, sich so etwas anzusehen. Aber: es war ein ganz tolles, lehrreiches Erlebnis. Der stolze Besitzer des ersten deutschen Bunkermuseums machte seine Sache sehr gut. Er hielt unserer Gruppe von 20 Leuten einen sehr lebendigen Vortrag. Er brachte uns zum Lachen, zum Trauern, zum Nachdenken und vor allem zum Nachspüren der Situation, die Menschen im Bunker erlebt haben.

Sehr empfehlenswert!

Oma, erzählst du uns von früher?, Was vom Leben übrig bleibt

Gesammelte Werke, Teil 4

Und neben dem was schon alles hier gezeigt wurde , gab es unendlich viele Zettel. Mutter notierte sich alles:

Arbeitslisten, Einkaufslisten,Dinge, die sie wissenswert fand aus der Zeitung oder Tv, sie sammelte ausgeschnittene Artikel, Werbeanzeigen, Briefe, Postkarten, insgesamt bestimmt ein kleines Zimmer gefüllt voll nur mit Papier:

an jedem Zettel klebte noch ein extra Post it, dann noch extra Zettel mit Büroklammern angeheftet, alles zusammen in ein Tütchen…

Ich füllte mindestens 5 gelbe Säcke nur mit kleinen Plastiktüten aus dieser Sammlung….Da sie jahrelang getöpfert hat, gab es auch viele Töpferwaren im Haus, davon ist hier nur ein kleiner Teil zu sehen.

Die Möbel und ihr Geschirr, alle anderen Gegenstände im Haus, ihre Hutsammlung, bestimmt 100 Stück, Bilder usw. würden soweit möglich bei eBay verkauft, beziehungsweise in einen 2.Handladen gebracht.

Am Schluss blieb dies übrig aus einem über 80jährigen Leben:

ein Wagen voll Dinge, die sie mit ins Heim nahm….