Allgemein, meine Kunst

Inspiration 4

Und noch ein Weg, Motive zu finden:hier ein Bild von Edouard Manet, „Bar in den Folies-Bergère“. Wir wählten als Gruppe den Ausschnitt rechts unten und stellten das Stillleben mit realen Gegenständen nach.das sah dann so aus. Jeder Schüler sah aus einem anderen Blickwinkel.Ich malte es zunächst so. Danach im Hochformat:Dann hatte ich den Gedanken, dass die Dame auf dem Originalbild von Manet irgendwann keine Lust mehr hat hinter der Bar zu stehen und stellte mir vor, wie sie alle Gegenstände umwarf…Im Hintergrund sieht man sie aus dem Bild gehen…

Danach ließ ich alle Gegenstände frei im Raum schweben…Danach wählte ich eine abstraktere Darstellung der Gegenstände:weitere Varianten mit den Grundfarben, stark vergrößerten Formen, und mit den Mischfarben erster Ordung:morgen gibts noch mehr Varianten….

Allgemein, meine Kunst

Inspiration 3

Hier kommt eine ziemlich ungewöhnliche Art der Inspiration, allerdings ist die bestimmt nicht zur Nachahmung empfohlen:

An einem Silvesterabend lud mich jemand zum Essen ein. Ich hatte keine Lust dorthin zu gehen, ließ mich dann aber überreden. In aller Eile vergaß ich meinen Hausschlüssel, zu allem Überfluss ließ ich ihn innen am Haustürschloß stecken und konnte somit später, als ich das Malheur feststellte, die Tür auch mit dem Ersatzschlüssel nicht aufschließen. Ich kehrte gegen 22:30 nach Hause zurück und konnte also nicht mehr ins Haus. Da ich am Silvesterabend kaum damit rechnen konnte, dass ein Schlüsseldienst kommen würde, beschloß ich die kleinste Fensterscheibe im Haus einzuschlagen, um ins Haus zu kommen. Das einzige passende Fenster war das zur Garage. Drinnen stand allerdings mein Auto, so dass ich nicht einfach einen Stein werfen konnte, damit hätte ich ja das Auto auch noch beschädigt. Also nahm ich einen sehr großen Stock und rammte ihn mit voller Wucht durch das Fenster. Dabei rutschte ich ab, in die Scherben. Ich konnte den Griff des Fensters öffnen und so durch die Scheiben ins Haus gelangen. Drinnen sah ich das Blut an meiner linken Hand laufen… Ich verschloss den Durchgang von der Garage ins Haus, und fuhr so schnell wie möglich, mit abgedrückter Blutung ins Krankenhaus. Da saßen schon einige Patienten mit Böllerverletzungen. Schließlich kam ich dran, die Wunde wurde untersucht und genäht und genau um Mitternacht konnte ich die Notfallambulanz wieder verlassen, mit dickem Gipsarm. Man sagte mir, dass wahrscheinlich ein Nerv verletzt worden war, und dass ich sicherlich eine weitere OP benötigen würde, um den Nerv wiederherzustellen. Zuhause verschloss ich noch mit einem Brett notdürftig das eingeschlagene Fenster.

Ich war mit dem linken Daumen in die Scherben gerutscht und hatte zunächst gar keinen Schmerz gespürt, weil eben der Nerv durchtrennt worden war.

Nun hatte ich also viel Zeit und Ruhe zum Malen…schließlich kann man einhändig nicht allzuviel unternehmen. Zum Glück war es „nur“ die linke Hand und ich konnte mit rechts weiter arbeiten. Nach einer Woche folgte eine erneute Op, wieder mit anschließendem Gipsarm. Die Chirurgin sagte mir, es könne sein, dass der Nerv wieder zusammen wächst und wieder voll funktionsfähig wird. Das brachte mich auf die Idee, meinem Nerv eine kleine Motivationshilfe zu geben, damit er schön verästelt neue Verbindungen bildet. So entstand folgende Zeichnung:Leider spornte es meinen Nerv nicht zum Wachstum an und mein linker Daumensattel ist bis heute taub geblieben.

Allgemein, meine Kunst

Inspiration

Wie entsteht die Kunst, woher kommen die Ideen ? Das werde ich häufig gefragt. Hier zeige ich mal eine Inspirationsquelle:dieses Bild stammt aus einer Werbebroschüre und zeigt Werbung für Feinrippunterwäsche. Mir gefiel die Spannung auf dem Bild zwischen den statischen Elementen (die Balken) und den dynamischen Elementen (die Personen).daraus entstand dann folgende Serie:

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So viel Kunst!

Habe mal-aufgrund einiger Anfragen- meine „Vorräte“ gesichtet. Unglaublich, was da alles zutage kommt…die Modeserie, je 20x20cm groß, Acryl auf Leinwand und Collage Abstraktes, die oberen je 20x20cm, die unteren je 15x15cm groß, Acryl auf Leinwanddiese Dreier Serie, der Traum des Menschen vom Hüttenbauen, vom Baumhaus bis zur Industrielandschaft, je 20×20 cm, Acryl und Collage auf Leinwandeine ganze Wand voller Postkarten, 158 Stück, jede ein Unikateine 5er Serie, leider auf dem Bild nicht so gut zu erkennen, die Teile sind im tiefen Rahmen 3D- artig montiert.die Natur Serie…Aquarell, Fineliner, Bleistift auf Papier…

Alles noch zu haben…bei Interesse bitte Mail senden….morgen gibts noch mehr zu sehen….

Allgemein, meine Kunst

Vorbereitungen für AnschauBAR 5 nahezu abgeschlossen!

Was für ein gutes Gefühl! Alle Bilder hängen, alles ist beschriftet, die Einladungen sind verteilt…

Bisher habe ich bei jeder AnschauBAR ein kleines „Mitnimmsel“ für alle Gäste vorbereitet. Bei der 1. AnschauBAR gab es diese Karten:bei der 2. gab es diese:im dritten Jahr gab es Schokoriegel mit Sternverpackung, leider kein Bild vorhanden, wurden alle aufgegessen 🙂 und im 4. Jahr gab es einen kleinen Kerzengruß:Die ersten vier AnschauBAR s fanden immer im Advent statt. Bei der AnschauBAR 4 war eine professionelle Erzählerin zu Gast. Zu einer bestimmten Uhrzeit erzählte sie märchenhafte, hintergründige Geschichten. Das war eine ganz zauberhafte Atmosphäre. Die (erwachsenen!) Besucher saßen mit aufgerissenen Mündern da und lauschten hingebungsvoll. Am Ende sagten sie : Hast du noch eine Geschichte für uns?

Es gab noch zwei Zugaben!!!

Im letzten Jahr musste die AnschauBAR leider ausfallen, es gab zu viele Ereignisse, die mich am Malen und Vorbereiten hinderten. Aber ich freue mich sehr, dass sie dieses Jahr wieder stattfinden kann. Und diesmal reist sogar mein „Fanclub“ aus Nürnberg an!Was es in diesem Jahr als „Mitnimmsel“ gibt, verrate ich noch nicht!

Allgemein, meine Kunst

Eines meiner ersten großen Malprojekte war dies:

Eine Form, die ich auf einmal ganz klar vor Augen hatte. Freihändig aufgemalt, die Unregelmäßigkeiten gewollt. Acryl auf Papier, die drei Grundfarben sollten es sein. der schwarze Hintergrund war mir zu dominant, ich malte eine weitere Variante mit einem Grau, das ich aus den drei verwendeten Grundfarben , schwarz, und weiß mischte. Parallel dazu entstanden Varianten in anderen Farbtönen und mit einigen Farbschichten:

Ich baute sogar ein dreidimensionales Modell aus Pappe. Woher kam diese Form? Ich suchte nach Vorbildern in der Natur: eine Kaffeebohne, die Pupille eines Frosches…es gab viele dieser Formen…Ich konstruierte sie mit dem Zirkel :und fand diese Erklärung im Internet:an anderen Stellen wird die „Vesica Piscis“ auch Mandorla genannt. Die Mandorla kommt in vielen Varianten in der Kunst vor, häufig bei Ikonenmalerei oder anderen christlichen Darstellungen:ich wollte mit meiner Ausgangsform, mit den drei Grundfarben eine großes Bild gestalten, neun Variationen sollten darauf sein. In meinem Skizzenbuch probierte ich aus: nur die drei Grundfarben oder auch Mischfarben???es war viel Arbeit, neun Varianten zu malen, deckend, mit klaren Rändern.dieses Bild ist 1,50m breit und1,80m hoch. Wieder und wieder dachte über diese Form nach, wie war die Idee nur in meinen Kopf gekommen? Auf einmal war es mir klar:es waren die Verbote und Vorschriften aus meiner Kindheit, die dicken Balken, die mich an der Entfaltung hinderten. Danach malte ich noch ein weiteres Bild dieser Serie, die mich über ein halbes Jahr beschäftigt hatte, immer wieder hatte ich Mandorla Varianten gezeichnet, gemalt, gedruckt, ausgeschnitten, ein ganzes Skizzenbuch hatte ich mit Varianten und Gedanken zu diesem Thema gefüllt.

Das letzte Bild war dieses:Und genau das tue ich seitdem!