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Muster faszinieren mich

dieses Muster malte ich als erstes einer Serie. Die Farbpalette entstand aufgrund der Farben der Dächer und Häuser in Nürnbergs Altstadt. Dann hatte mich das Musterfieber gepackt. Wie würde es aussehen, wenn ich die Grundfarben rot, gelb, blau verwende? Wie, wenn ich die Aufteilung variiere? Ich wollte es herausfinden und probierte es aus: Auf 20×20 cm großem, weißem, festem Zeichenpapier. Die Muster zeichnete ich sehr dünn mit Bleistift vor, füllte dann die Dreiecke Stück für Stück mit Pinsel und guten Aquarellfarben aus.Dann folgte eine Variante in 80er Jahre Farben, orange, gelb, Lila und eine Variante in Druckergrundfarben: Zitronengelb, Cyan und Magenta. Wie würde es in Grautönen aussehen?Hierzu wären noch viele Varianten denkbar, helleres Grau, rötlicheres Grau, bläuliches Grau….gelbe Varianten und bräunliche Varianten folgten…eine Löwenzahnwiese mit aufgeblühten Pusteblumen und mit gelben Köpfen war hier für die Farbgebung ausschlaggebend……eine Wiese mit Korn-und Mohnblumen, Rosen, bayrische Berge…. Die Varianten scheinen endlos…

Warum gerade diese Aufteilung in Dreiecken? Keine Ahnung…das kam mir einfach so in den Sinn. Warum so exakte Muster? Zu der Zeit, als ich diese Bilder malte (2015) gab es einiges an Durcheinander in meiner Familie, Krankheiten, Umbrüche…Die Muster, das festgelegte Raster schienen mir ein bisschen Halt zu geben…

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Inspirationen…wo finde ich sie?

Immer wieder springen mir in der von uns abonnierten Tageszeitung Bilder oder Texte entgegen, die mich zu Bildern anregen: Hier ist der obere Teil ein Zeitungsausschnitt, eine Collage, die ich nach unten hin mit der Zeichnung ergänzt habe…hier ist der untere Teil ein Zeitungsausschnitt, (Teil eines Herzens, aus einem Artikel über Gesundheitsthemen), und der obere Teil mit einer Buntstiftzeichnung ergänzt.hier auch wieder Zeitungsausschnitte, neu interpretiert dies war ein Teil einer Beilage über gesundes Essen, mit Aquarellfarben und Buntstiften gemalt…

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Übung macht den Meister?

Vielleicht ist das so…Ich übe schon so lange zeichnen, aber es scheint eher von der Tagesform abzuhängen, ob die Zeichnung gelingt oder nicht…1.Versuch, damit bin ich relativ zufrieden.2. Versuch, so krakelig und die Proportionen stimmen nicht…3.Versuch , ja, ok.4. Versuch, sehr schnell und fast ohne auf s Papier zu sehen, sog.modified blind contour drawing. Auf jeden Fall ist die Haltung ganz gut getroffen.5. Versuch, (mit wasservermalbarem Farbstift), damit bin ich zumindest relativ zufrieden. Aber immer noch weit entfernt von: Ja, gute Zeichnung! Na mal sehen, wie das noch weitergeht.

Allgemein, Enkelliebe

Enkelgeschichten…

Kürzlich war ich mal wieder zu Besuch bei den Enkelkindern. Die fast dreijährige Enkelin fand im Garten ein totes Vogelbaby.Sie betrachtete es sehr interessiert. „Oma, was ist das?“ „Ein totes Vogelbaby“ „wo kommt das her?“ “ ist wohl aus dem Nest gefallen…“

“ Oma leg es in die Erde“ Ich hob es mit einer Schaufel vorsichtig auf und legte es in die Erde. Die Enkelin betrachtete es weiter mit einer Mischung aus Interesse und Mitleid. “ Oma, leg es in die Wiese, dann bau ich ihm ein Nest!“

Ich hob es wieder auf und legte es in die Wiese. Die Enkelin holte einen Stein, legte ihn auf das Vogelbaby und sagte: “ nun schlaf schön!“Was das Küken dann bestimmt auch tat :-))

Wenig später war ich mit dem vierjährigen Enkel an der Bushaltestelle. Er fand dort einige tote Maikäfer:Ich sollte in seinem Auftrag jeden einzelnen fotografieren und dann schön an die Seite in die Wiese legen, damit ihnen nichts weiter passiert.Später fand er im Bach noch eine Hummel, die um ihr Leben kämpfte. Er rettete sie und baute ihr ein großzügiges Blätternest:So verschieden sind sie: die beiden Enkel! Ich könnte ihnen stundenlang zusehen und zuhören und die Natur mit ihnen genießen.

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Mein kleiner Reisebegleiter

hier ist er, mein treuester Reisebegleiter!

Bestimmt schon fast 15 Jahre alt, gekauft im Kaufhaus Woha in Crailsheim, hat er mich schon auf unzähligen kleinen und großen Reisen begleitet. Er ist noch top in Schuss, obwohl er wirklich schon viele Kilometer auf dem Buckel hat. Er war in Edinburg in Schottland, in Wien, in Dortmund, in Berlin, unzählige Male in Nürnberg, Schwäbisch Hall und Schwabach, in Ludwigsburg und in Mühlhausen , in Benidorm in Spanien, in Giessen, in Kanada von Calgary bis Vancouver, in Alaska, in New York, in Delaware (USA) und in Washington, oft am Bodensee, in Lübeck, in Wismar, am Comer See und in Tirol, in Mainburg, ich hätte einen Kilometerzähler einbauen sollen! Das wäre wirklich interessant zu wissen, wieviele Kilometer der Koffer schon gereist ist.

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Mal wieder auf Reisen…

Morgens um 9, zwischen zwei Zügen, kleiner Bummel durch Nürnberg. Hier war früher der Laden: Spielwaren Virnich. Immer habe ich gehofft, dass Mama mit uns durch diese Gasse geht und wir einen kleinen Abstecher in das Spielwarenparadies machen können.Hab in Schaufenster geblickt…und die wunderbare Ansicht des Neuen Museums in Nürnberg genossen…… ein letzter Blick zur Lorenzkirche… …wichtigste Wegzehrung mitgenommen und weiter ging es mit durch die ehemalige 2. Heimat gereist und pünktlich angekommen!

Allgemein, Leseratte und Bücherwurm

Leseratte und Bücherwurm 10

Was ich kürzlich gelesen habe, ist obiges Buch. Eine herrliche Geschichte! Ob alles , was drin steht, so wahr ist, wie behauptet, sei dahin gestellt. Es ist ein sehr unterhaltsames Buch, in ein-und halb Tagen hatte ich es durch. Ein sehr entspannender Lesegenuss.

Ein Buch, das etwas länger dauerte zum Lesen ist folgendes:Durch die TV Sendung „Lebenslinien“ im Bayrischen Rundfunk wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und bestellte es sofort.

Es ist absolut beeindruckend, wie Ursula Buchfellner das Thema Versöhnung für sich selbst bearbeitet und lebt. Da könnten viele sogenannte Christen sich einige Scheiben davon abschneiden und Vergebung und Versöhnung lernen und leben. Es erinnert mich an Walter Kohls Buch : Leben oder gelebt werden, in dem es auch um Versöhnung geht. Frau Buchfellner beschreibt den Weg aber noch in einfacheren Worten, was aber nicht heißt, dass der Weg für sie einfach war. Ein beeindruckende, bewundernswerte Frau. Ich denke häufiger über das Thema Vergebung nach und darüber, was es wirklich ganz konkret bedeutet, zu vergeben. Meine Mutter sagte immer: “ Ich will ja vergeben, aber mein Gedächtnis ist so gut, ich kann es nicht vergessen, was der andere mir angetan hat.“

Ich glaube, es geht überhaupt nicht darum, dass man das Geschehene vergißt. Das Vergessen kann man ja auch nicht willentlich beeinflussen. Ich glaube,vergeben heißt: Ich rechne dem Anderen seine Schuld nicht mehr an, ich kreide sie nicht mehr an. Ich nehme keine Rache. Sondern ich überlasse es Gott, die Schuld des anderen zu sehen, zu beurteilen. Ich lasse den anderen los und halte mich nicht mehr mit diesem Thema auf. Vielleicht vergesse ich es darüber sogar.

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