Allgemein, meine Kunst

Neue Bilder

die hab ich letztes Wochenende gemalt, speziell für die Räume einer Praxis für Beratung. Der Besitzer fand sie gut und wollte sie gern haben. also kaufte ich noch Leisten und strich sie farbig passend an.Mein lieber und handwerklich sehr geschickter Mann sägte die Leisten und rahmte dann die Bilder und brachte noch die Aufhänger an der Rückseite an.Fertig zum abholen! und auch an diesem Bild hab ich letzte Woche weitergearbeitet, hatte es schon vor längerer Zeit begonnen und es war höchste Zeit es fertigzustellen. Die Stifte wurden schon immer kürzer…Fertig! Jetzt können die Enkel kommen ! Hurra 😀!

Allgemein

…ob ich noch alle Tassen im Schrank habe?

Andere Frauen sammeln Handtaschen oder Schuhe. Ich nicht. Aber an schönen Tassen kann ich schlecht vorbeigehen. Hier ist unser neuestes Paar, passend zu unserem „neuen“Strandkorb :vom Flohmarkt in Bockelkamp. Unser ältestes Paar :die rechte ist meine Lieblingstasse, vom Flohmarkt in crailsheim, die hab ich schon mindestens seit 12 Jahren. Die linke Tasse ist die Lieblingstasse meines Mannes, hat er auch schon seit vielen Jahren. Seit 5 Jahren sind sie nun ein Paar, wie wir.meine hat innen noch eine kleine Überraschung, wenn man brav ausgetrunken hat.die beiden gehören auch zusammen…so wie diese, die rechte hab ich mal meinem Mann geschenkt, als wir uns erst kurz kannten, die linke war stammt aus dem Fundus meiner Mutter. Die beiden sind mehr die „Wintergarnitur“. Wenn’s draußen kalt wird, gibts daraus heißen Tee.die beiden hat unsere Tochter uns geschenkt, genau wie diese:und noch ein relativ neues Paar sind diese beiden:

die absolut unsere Hobbys spiegeln.

Die Tassen“Paare“ werden auch immer genauso zusammen verwendet und immer so im Schrank zusammengestellt. Auch wenn sie unterschiedlich aussehen, gehören sie doch genau in dieser Formation zusammen, so wie mein Mann und ich.

Allgemein, Rezepte

Dr. Artbuddys Versuchsküche

Darf ich vorstellen :

Frau Dr. Angela Artbuddy, Leiterin der Dr. Artbuddy Versuchsküche!heute versuchen wir mal ein leckeres und gesundes Eis herzustellen. Man nehme:Variante 1 Cashewmus, Soja-Drink, Kakaopulver und Agavendicksaft. Gut mixen, einfrieren , fertig!

Variante 2 Kokosmilch, Bananen, Aprikosen, Orangensaft, mixen, einfrieren, fertig!Variante 3 Ananas, Kokosmilch, Orangensaft, Agavendicksaft. Mixen, einfrieren, fertig!

Letztere ist mein Favorit, weil besonders erfrischend.

Und was macht ihr so bei dieser Hitze?

Allgemein, meine Kunst, Oma, erzählst du uns von früher?

Wochenende…

Letztes Wochenende hab ich mal wieder gemalt, etwas größere Formate…gedacht sind die Bilder für Praxisräume, in denen Beratungsgespräche stattfinden…da ich die Bilder auf dem Tisch liegend malte ( wegen stark flüssiger Farbe), konnte ich sie nicht so gut mit Abstand betrachten, deshalb steh ich hier auf der Trittleiter, damit ich von oben gucken kann…noch nicht ganz zufrieden….aber jetzt. Mal sehen, ob es dem Besitzer der Praxis so gefällt…

Außerdem am Wochenende: an dieser Zeichnung weitergearbeitet…und auf dem Flohmarkt gewesen! Habe einen Karton mit 9 Kilo Legos für 25Euro erstanden. Hurra, die Enkel kommen bald zu Besuch! Hier haben die Legos erstmal gewaschen und in der Sonne getrocknet…Dann ein bisschen vorsortiert…festgestellt, dass ich mehr Container brauche zum Aufbewahren. Am Montag zu Hornbach gefahren, wo ich erst kürzlich Container für Spielzeug gekauft hatte ( irgendwie muss man die Sachen für die seltenen Enkelbesuche ja lagern)… und verärgert entdeckt, dass es diese Sorte Boxen nicht mehr gibt. Grrr! Also weitergesucht, andere Boxen gekauft, daheim weiter sortiert.und FERTIG !!!

Allgemein, meine Kunst, meine Skizzenbücher

Langsam, langsam …

Bei dieser Hitze geht alles nur sehr langsam vorwärts. Ich versuche angefangene Projekte zu Ende zu bringen, in einigen meiner Skizzenbücher sind noch ein paar leere Seiten übrig, die will ich füllen.

Ich habe alle Skizzenbücher Stück für Stück durchgeblättert und an die Stellen, wo noch etwas fehlt, jeweils kleine Lesezeichen eingelegt.Deshalb sieht es auf meinem Arbeitstisch und auf dem Fußboden so aus, wie oben gezeigt. Hier habe ich versucht mit gemalten Streifen zu weben, einen textilen Eindruck zu erzielen. Ich warte noch auf den Musenkuss, der mir sagt, was ich damit anfangen könnte.Hier sieht man ein angefangenes Leporello zum Thema Knoten, Schleifen, Schnüre…Und so sieht es auf meinem Schreibtisch aus. Punk meets Mittelalter, das war die letzte zu füllende Seite im Skizzenbuch Nummer 4. Und wenn ich brav alles abgearbeitet habe, werde ich mit diesem neuen, noch leeren, selbstgebundenem Skizzenbuch weitermachen. Ich freue mich schon drauf!

Allgemein, Leseratte und Bücherwurm, Oma, erzählst du uns von früher?, Was vom Leben übrig bleibt

Leseratte und Bücherwurm 6

Kürzlich bekam ich dieses Buch geschenkt:Für mich ein großer Lesegenuß! Hilde und Gretl waren zwei Kusinen, die jahrelang in einem Haus zusammenwohnten und anscheinend nichts wegwerfen konnten. Alles wurde gesammelt, teils geordnet, teils sehr wirr. Die Leute, die dann nach dem Tod der Kusinen nach vielen Jahren dieses Haus kauften, hatten erstmal sehr viel zu tun mit dem Sichten der Dinge, die sich nach wie vor unter Spinnweben im Haus befanden. Dies erinnerte mich natürlich sehr stark an die Haushaltsauflösung, die ich letztes Jahr im Haus meiner Mutter durchführte. ( siehe ältere Beiträge hier im Blog) Unglaublich, was Menschen alles horten. Denken sie nie darüber nach, dass mal jemand nach ihnen damit sehr viel Arbeit hat?

Noch beeindruckender ist dieses Buch, das ich mir mal per Fernleihe aus der Bibliothek bestellt hatte. Es ist leider sehr teuer.Ich habe es mit großem Interesse gelesen. Armand hatte sich in seinen mittleren Lebensjahren eine Hütte in einem riesigen Waldgrundstück im Tessin gekauft. Dort lebte er als Einsiedler und beschäftigte sich ausschließlich damit Wissen zu sammeln. Alles notierte er in vielen Büchern und auf kleinen Blechtäfelchen, diese ordnete er nach eigenem System in seinem Wald an, als eine Art von Enzyklopädie. Er hat ungeheuer viel gelesen, geschrieben und auch Collagen angefertigt. Leider hatten seine Erben keinerlei Verständnis für seine Arbeit, die eine Art Kunstwerk war und sie verbrannten nach seinem Tod alles, was sich in der Hütte befand. Ein sehr kleiner Teil konnte gerettet werden und befindet sich heute in einem Museum in Lugano. Ungeheuer beeindruckend, mit welcher Energie Armand Schulthess etwas erschuf, was er nur für sich selbst tat. Er las, um zu ordnen. Damit wurde er natürlich nie fertig, es kamen ja immer neue Themen dazu. Unvorstellbar, was ihn da antrieb, was ihn motivierte, er hatte auch keinen Menschen, mit dem er sich über diese Dinge hätte austauschen können. Sehr faszinierend!!!

Allgemein, Leseratte und Bücherwurm, Oma, erzählst du uns von früher?

Früher…

Hab ich natürlich nicht nur gelesen, auch wenn man das aus den vorherigen Beiträgen entnehmen könnte. Früher sind Kinder tatsächlich noch einfach raus auf die Straße oder in den Garten gegangen, man hat einfach bei Freunden geklingelt und man hat sich draußen getroffen zum Spielen. Verstecken, Fangen, Sandspielen, Ball spielen, Federball spielen, alles was man heute kaum mehr sieht. Oder Rollschuh fahren…das hab ich auch oft gemacht. Erst mit solchen Dingern, die man sich an die Schuhe schraubte, die waren immer wackelig: etwas später gab es dann schon solche Modelle….um einiges komfortabler. Wenn ich nicht draußen mit anderen spielen konnte, hab ich viel gemalt oder gebastelt, zb haben wir zuhause Laubsägearbeiten gemacht (mein Bruder hat gesägt, ich durfte mit malen ) nicht diese, wir hatten Disneymotive. Und ich sammelte Bildchen und Postkarten und knetete Salzteigfiguren

Im Gemeinschaftshaus Langwasser wurden Töpferkurse angeboten, die ich viele Jahre besuchte. Ich habe heute noch einige der Töpfereien von früher:dann fand ich eine Idee um mein Taschengeld aufzubessern: in den 70er Jahren waren sogenannte Steinfiguren sehr beliebt. Ich sammelte Steine, klebte diese aufeinander und bemalte sie. Meine Mutter brachte sie in ein Blumengeschäft am Hauptbahnhof in Nürnberg und verkaufte sie dort für mich. Diese „Produktion“ hab ich jahrelang betrieben und mir damit die Grundlage geschaffen mir die gewünschte Nähmaschine und Stereoanlage zu kaufen.zusätzlich bastelte ich Puppen und kleine Bilder aus Fimound verkaufte sie an Bekannte.

Dann gab mir eine Nachbarin Heimarbeit ab, ich klebte einige Hunderte von kleinen Modellautos, die als Werbegeschenk verwendet wurden ( Mercedes Silberpfeil und das „Krokodil“):Als ich 14 war, hatte ich genug Geld für die erste eigene Nähmaschine zusammen. Ich kaufte eine Elna und lernte nähen. Die Maschine besitze ich heute noch und sie näht immer noch gut.