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Meine Lieblingsjahreszeit

ist jetzt, Mai, Juni. Alles blüht, es ist (meist) noch nicht zu heiß draußen und der Garten ist um diese Zeit am allerschönsten. Gerade aus dem Urlaub zurückgekommen, gab es eine Menge zu tun, die Pflanzen waren quasi explodiert, ein heftiger Wolkenbruch hatte vor allem die Rosen sehr runtergedrückt. Meine Lieblingsrosen kann ich von unserem Essplatz aus gut sehen und ich freue mich so sehr daran. Es war mal ein ganz kleiner Strauch, und jetzt :

Leonardo da Vinci, eine wunderbare Sorte, die blüht bis zum ersten Frost. Dieses Jahr sind es so viele Blüten, wie noch nie zuvor.

Die Pfingstrosen sind schon fast verblüht:

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Kinderbuch?

Ob es je eines wird, weiß ich nicht, aber ich habe die begonnene Serie fortgesetzt:

Ich, an meinem Schreibtisch im neu eingerichteten Atelier.
Im Erdbeermonat Juni geboren, könnte ich mich da immer reinsetzen…
Ein Rückblick auf einen Überraschung zu meinem 60. Geburtstag. Ein Urlaub auf Sylt.

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Mal doch mal ein Kinderbuch…

hat meine Mutter immer zu mir gesagt. Als ob das so einfach wäre. Sie meinte immer, ich könnte das gut. Ich meinte immer, ich könnte das nicht gut.

Seit ich Enkel habe, träume ich aber davon Erlebnisse mit den Enkeln in kleinen, (gemalten) Geschichten festzuhalten. Aber die Enkelschar wächst und bisher hab ich noch kein einziges Erlebnis zu Papier gebracht. Weil ich immer denke: ach, das wird doch nichts…

Kürzlich habe ich einen Onlinekurs gebucht und komplett auch angesehen und jede Übung durchgeführt. Über „DOMESTIKA“ , einen Kurs über Illustration von Sarah van Dongen. ( selbst bezahlt, keine Werbung). Ich bewundere die Illustrationen von Sarah schon sehr lange und der Kurs war perfekt für mich. Ich hab wirklich was dazu gelernt und alle Übungen umgesetzt. Seitdem versuche ich jeden Tag eine kleine Illustration zu malen, das tägliche Üben ist wie immer da A und O.

Auf jeden Fall ist das schon mal ein Anfang, eine gute Übung für die geplanten Enkelerlebnissegeschichten…

Vielleicht wird’s ja doch mal ein Buch.

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Was lange währt, wird endlich gut

stimmt zwar nicht immer, aber in diesem Fall schon. In meinem Atelier habe ich immer wieder einige angefangene Arbeiten stehen, die ich mit Schwung und einer klaren Vorstellung begonnen habe. Mittendrin aber war dann aber die Idee weg, oder die Umsetzung war nicht so zu bewerkstelligen, wie geplant.

So etwas ärgert mich dann immer, wenn etwas herumsteht und nicht fertig wird. Aber einfach irgendwas draufzahlen, nur damit es zum Ende kommt ist auch keine befriedigende Lösung. Vor 2 Tagen fiel es mir dann plötzlich ein: so könnte ich es fertigstellen:

Oder so:
Beide Entwürfe mit Pencil auf das I pad Foto gemalt, zum Ausprobieren und Vergleichen. Und tada:
Hier noch auf dem Malbrett aufgespannt ….
Und jetzt hängt es! Noch nicht gerahmt, deshalb wölbt es sich, aber das hat durchaus seinen Reiz für mich.
Titel: „Modern Runes Seen On Cars“

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Lesefrüchte- Gedanken zum Thema Langeweile und Muse.

Seit einem Jahr sitzen Menschen zuhause. Sie langweilen sich. Sie sind einsam. Langeweile und Einsamkeit können tödlich sein.

Langeweile und Einsamkeit können aber auch zu neuen Erkenntnissen, zu neuen Gewohnheiten, zu Auseinandersetzung mit sich selbst führen. Ich fand dazu in diversen Zeitungsartikeln interessante Gedanken, die ich hier – erstmal zum Thema Langeweile- gesammelt habe:

Langeweile ist der unerfüllte Wunsch nach befriedigender Tätigkeit. Ihr Ursprung liegt in der Unfähigkeit unsere Aufmerksamkeit erfolgreich auf etwas zu bündeln.“ ( sagt John Eastwood, ein kanadischer Psychologe).

Langeweile führt zum sog. Bore out, gelangweilte Menschen sterben früher. Sie langweilen sich zu Tode.

Langeweile führt zu Dopaminmangel im Gehirn- man fühlt sich niedergeschlagen, antriebslos und ist trotz permanentem Nichtstun im Dauerstreß.

Langeweile macht anfällig für Wut, Depressionen, Angst, Alkoholismus und Spielsucht.

Langeweile ist ein Gemütszustand, wenn ein Mensch seine Aufmerksamkeit nicht auf das richten will, was er tun muss oder müsste. Dadurch empfindet er diese Tätigkeit nicht als befriedigend, sondern als langweilig. Langeweile entsteht also nicht unbedingt dann, wenn äußere Reize fehlen, sondern eher dann, wenn man sich auf diese Reize nicht konzentrieren kann oder will.

Langeweile entsteht nicht nur, wenn man gar nichts zu tun hat, sondern auch und grade bei der Arbeit: z.B.in Konferenzen, bei denen man präsent sein muss, ohne dass das Besprochene interessiert oder für die eigene Aufgaben relevant ist. Oder wenn man eine Aufgabe vor sich hat und nicht direkt weiß, wie man sie angehen kann.

Für die einen ist diese Stille, die durch Langeweile eintritt, unerträglich. Der gelangweilte Mensch fühlt das Nichts, seine Verlassenheit, seine Unzulänglichkeit, seine Abhängigkeit,seine Ohnmacht und seine Leere. Also Stress pur: Gelangweilte haben meist mehr Stresshormon Kortisol im Blut, haben einen erhöhten Puls und erhöhten Blutdruck.

Während die einen davon ausgehen, dass man sich buchstäblich zu Tode langweilen kann, denken die anderen, dass es zu einer sog. schöpferischen Langeweile kommen kann. Wenn die Seele sozusagen „leergeräumt“ ist, wenn nichts mehr ablenkt und eine Stille und Leere eintritt, wenn man diesen Zustand eine Weile aushalten kann, kann dies zu neuer Schöpfungskraft, zu neuen Ideen, zu neuen Wegen und Erkenntnissen führen.

Göthe sagte, dass Langeweile die Mutter aller Musen sei.

Kinder haben die Kunst sich gesund zu langweilen verlernt. In immer jüngerem Alter „müssen“ sie mehr und mehr beschäftigt werden.

Sich zu langweilen kann belastend sein. Es kann aber auch bedeuten, einige Augenblicke nicht zu wissen, was man mit seiner Zeit anfangen will und dann aus sich selbst heraus, aus der eigenen Phantasie und aus eigenen kreativen Quellen eine Beschäftigung zu finden. Dies kann höchst befriedigend sein. Viele Entdeckungen und Erfindungen können aus einer inneren Leere, Stille, aus dem Innehalten entstehen. Die Freude daran, selbst aus der Langweile herauszufinden ist ungleich größer und wertvoller, als wenn jemand anderer für Ablenkung sorgt.

Langeweile ist ein großer Kulturmotor. Man soll nicht schlecht von ihr reden. Peter Sloterdijk

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Künstlerisches Chaos

Wenn es in meinem Atelier mal wieder so aussieht….ist das künstlerisch gesehen ein gutes Zeichen. Ich habe es zwar lieber ordentlich, aber wenn die Muse küsst und der Flow fließt, dann siehts eben chaotisch aus.
Und dann mussten wir auf den Küchentisch ausweichen….
Stempel schneiden ausprobiert, mal nicht in Linol, sondern in weichem Vinyl Gummi.
Besser kann man einen regnerischen, kalten Sonntag kaum verbringen.

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In Zeiten der Pandemie

Als ich ein Kind war, erzählte Mama mir sehr viel und sehr anschaulich vom Krieg. Davon, dass sie nichts zu essen hatten, dass sie nachts oft aufstehen und in den Bunker gehen mussten. Dass sie ausgebombt waren und nur noch einen Kellerraum zum wohnen hatten. Für mich als Kind wurden diese Schilderungen sehr real und beängstigend.

Heute haben wir zwar hier keinen Krieg. Aber die Pandemie fühlt sich für mich ähnlich an. Es macht mir Angst, so wie die Schilderungen vom Krieg damals. Es gibt so viele Einschränkungen. So viele verzweifelte, einsame, ratlose, hilflose Menschen.

Als ich ein Kind war, lehrte Mama mich zu beten: „ Lieber Gott mach mich fromm, dass ich in den Himmel komm.“

Heute frage ich mich: Was ist, wenn er mich nicht fromm macht? Wenn ich mich selbst nicht fromm genug machen kann? Was ist, wenn er gar nicht lieb ist? Was ist, wenn es ihn gar nicht gibt?

Als ich ein Kind war, lehrte unsere Grundschullehrerin, dass man jedes Bonbonpapier in den Mülleimer wirft, dass man sich auf der Straße bückt und Müll aufliest und ihn ordnungsgemäß entsorgt.

Heute quellen die Meere über von Müll, Menschen kippen tonnenweise Müll ins Meer, in die Natur.

Als ich ein Kind war, hatte ich Hoffnungen, Wünsche und Träume.

Heute habe ich dies alles verloren.

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Neues aus dem Atelier

Sonnen Kunst….
Ich male jetzt auf dem Boden, weil mein Arbeitstisch belegt ist….
Auf meinem Arbeitstisch, hier Folge 52 der Liebermanngeschichten in Vorbereitung….
Requisiten für meine Liebermanngeschichten….
Hier die Baustelle, für Videotelefonate mit Enkel Nummer 3…
Collagematerial liegt immer bereit…
Zeicheninspirationen und Kinderbücher….
Auf meinem Schreibtisch…
Auch auf meinem Schreibtisch…
Eine Kulisse wird gebaut….
…für eine weitere Liebermanngeschichte.

Langweilig? Das Wort kenne ich nicht.