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Meine Kunstgeschichte Teil 5

Nachdem ich mit meinen Malereien nie so richtig zufrieden war und in meinem Beruf als Lehrerin und als alleinerziehende Mutter überfordert war, mündete alles in einem Burn Out, den ich 2009 so darstellte:

Abgewandt und müde in der einen Richtung , innerlich total abgewandt und verbrannt. ( Din A 2 Format, Buntstift, Bleistift, Ölpastellkreide)

Ich suchte Hilfe und Rat bei einem Therapeuten. Er half mir zwischen Lügen, die mein Leben geprägt hatten, und der Wahrheit zu unterscheiden. Ich malte die Wahrheit als kleines Pflänzchen, das langsam wuchs und strich die Lügen mit der Wahrheit durch:

Ich sah mich auch allein in einem Flur, alle Türen zugeschlossen, wo sollte ich hin?

Freunde schleppten mich eine Weile mit, aber es war zu schwer für sie, sie ließen mich liegen und gingen ihrer Wege:

Schließlich fand ich Wege, wieder aktiver zu werden. Einer war der Entschluss besser malen zu lernen, weil ich zunehmend feststellte, dass Malen mir half, mich zu entspannen und mich auszudrücken. Ich meldete mich zu einem Mal Workshop an. Dort malte ich zunächst folgendes Bild:

Müde und gefangen, gefesselt von einer Schlange, Tiger brüllten mich an, ein Hund bellte mich an….

Begleitend zu dem Mal Workshop gab es Vorträge zu verschiedenen Themen. Ein Vortrag zum Thema Hochsensibilität half mir zu verstehen, wie ich mich selbst vor zu vielen Eindrücken, Einflüßen , Gedanken schützen konnte. Ein weiteres Bild entstand:

Immer noch müde, aber doch schon mit geöffneten Augen, legte ich mir schützende Flügel um.

6 Gedanken zu „Meine Kunstgeschichte Teil 5“

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