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Manchmal braucht man einen langen Atem

Für eine geplante Ausstellung wollte ich ein großformatiges Bild malen. Ich hatte in etwa im Kopf, wie es aussehen sollte, aber schon beim Aufziehen des Papiers gab es Probleme. 1 Meter mal 1 Meter sollte es werden :Dies war der erste Versuch und leider blieb es auch nach dem Grundieren so wellig. Also unbrauchbar.Neues Papier gekauft und nochmal versucht,diesmal hat der „Zauber“ wieder funktioniert: aus einem nassen, welligen Untergrund wurde ein schöner, glatter Malgrund, auch nach dem Grundieren mit weißem Gesso blieb alles glatt.Dann ging es los: Tupfen, wischen, Farbe auftragen, wieder abtupfen…Am Bildschirm bearbeitet, Versuche….so oder so weitermachen?Es wollte einfach nicht so werden, wie gedacht. Ich war nach nun schon mehr als drei Wochen Arbeit nah dran aufzugeben, wollte alles weiß übermalen und neu anfangen. Das große Format war auch echt schwer zu händeln. Einerseits musste ich das Bild im Liegen bearbeiten, damit die Farbe nicht weg lief. Andererseits immer wieder aufstellen, um die Wirkung mit größerem Abstand zu betrachten. Zum Schluss arbeitete ich nur noch auf Knien auf dem Boden.Aber dann, endlich: Jetzt ist es genauso geworden, wie ich wollte:Also nicht aufgeben, weitermachen!

Der Titel des Bildes ist: „Illusionen“.

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