meine Kunst, Oma, erzählst du uns von früher?

MEMORIES 5

Eine Zeitschrift von 1963. Mama bekam sie sicherlich von den Amerikanern, die damals oben in der Mansardenwohnung wohnten. Als Kind habe ich diese Zeitschrift geliebt. Und ich habe sie bis heute aufbewahrt, also schon 54 Jahre lang. Damals gab es in unserem Haushalt kaum so etwas und deshalb habe ich dieses Exemplar wieder und wieder durchgeblättert. Hier eine Seite aus dieser Zeitschrift. Bei uns in Deutschland war das damals noch völlig unbekannt Türen zu schmücken, ich fand diese Deko Ideen märchenhaft schön! Mama dekorierte mit Tannenzweigen , die sie seitlich hinter Bilderrahmen klemmt, daran hängte sie Strohsterne und Lametta. Als Kind liebte ich den Tannenduft zur Adventszeit.Barbiepuppen waren mir damals noch völlig unbekannt, aber fand die Bilder davon toll. Meine erste Modepuppe, leider eine Petra und keine Originalbarbie ( wie gewünscht) bekam ich erst mit 7 oder 8,also 1968 .Aber die Kleidung dieser Puppen interessierte mich sehr und ich bat Mama mir das Häkeln und Stricken beizubringen, ich lernte es auch schnell und konnte es vor meinen Mitschülerinnen.

Ich nähte schon sehr früh mit der Hand Barbiekleidung und strickte auch kleine Pullis, angeregt durch diese Bilder.

Diese Puppe fand ich auch wunderschön und hätte so gern so eine gehabt. Und die auch, die hätte ich auch gern selbst genäht….In dieser Zeitschrift gab es natürlich auch Menüvorschläge für die Festtage. Das Foto von diesen Süssspeisen im Schnee faszinierte mich außerordentlich. Ich hätte das alles so gern gekostet!

An Heiligabend wollte mein Papa auch immer gern solche Canapees wie oben auf dem Bild haben. Das war Mama aber zu viel Arbeit. Heiligabend gab es bei uns traditionell Erbswurstsuppe mit Wienerle, manchmal auch noch mit gebratenen Speckwürfeln und Croutons.

auch diese Leckereien hätte ich zu gern gekostet….Mama, baust du so ein Haus mit uns? Habe ich oft gefragt. Nein, das ist zu viel Arbeit, war meist die Antwort. Mama buk aber immer viele Weihnachtsplätzchen, die auch immer sehr lecker waren.

und hier noch eine Seite aus der Lieblingszeitschrift: Die Figuren gefielen mir als Kind auch sehr und wie man sieht, habe ich sie auch teilweise ausgemalt mit Wachskreiden.

Ich könnte aus dem Gedächtnis nahezu alle Seiten dieses amerikanischen Magazins beschreiben, so oft habe ich es mir angesehen.

Heute faszinieren mich Zeitschriften und Kataloge aller Art immer noch sehr und ich blättere sie gern durch. Wenn ich mal beim Arzt im Wartezimmer länger sitzen und warten muss, macht mir das gar nichts, weil ich so gern durch die Zeitschriften blättere, die dort ausliegen.

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