Allgemein, Oma, erzählst du uns von früher?

Puppenhaus Teil 2

Als Zubehör hatte ich noch mehrere Püppchen, die wahlweise als Freunde oder Schulkinder eingesetzt wurden. Leider ist die von Hand gesägte Puppenschule aus Sperrholz nicht mehr vorhanden.Am Nürnberger Christkindlesmarkt gab und gibt es auch heute noch einen Stand, an dem Puppenhauszubehör verkauft wird. Jedes Jahr ging mein Papa mit mir dorthin und ich durfte mir immer eine Kleinigkeit aussuchen, zum Beispiel links unten der Behälter für Salzstangen.Auf den Fensterbrettern standen natürlich Blumentöpfe und auch Gardinen wurden jedes Jahr angebracht.Die Lämpchen wurden über eine dicke Batterie angeschlossen und sie leuchteten wirklich in jedem Zimmer.Die oberen Serviettenringe stammen auch vom Christkindlesmarkt, die unteren habe ich selbst aus Fimo gebastelt.

Und nie durften dies beiden Engelchen fehlen. Papa steckte kleine Kerzen rein und wenn die dann angezündet waren vor dem Puppenhaus und auch die Kerzen am Weihnachtsbaum, dann erst wurde das Glöckchen geläutet und wir Kinder durften das festlich geschmückte Wohnzimmer betreten. Es war immer mindestens drei Tage vor Weihnachten abgeschlossen, bis der Baum aufgestellt und geschmückt war, bis alle Geschenke darunter lagen , bis zur Bescherung.

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Als ich klein war…

hatte ich ein Puppenhaus:Ich bekam es zum ersten Mal, als ich drei Jahre alt war. Es wurde immer zu Weihnachten von meinem Vater aufgebaut und ich durfte einige Wochen damit spielen,aber spätestens Ende Februar wurde es wieder weggeräumt. Zuerst hatte ich vier Zimmer , rechts: Wohnzimmer und Küche, links Schlafzimmer und Bad. Später baute mir mein Bruder ein Stockwerk dazu mit Kinderzimmer und Wintergarten.Es muss schon ziemlich alt gewesen sein, als ich es 1963 bekam….das Zubehör wurde immer in die Holzkiste unten rechts verpackt.dazu hatte ich diese vier Biegepüppchen, die unsere Familie darstellten: Vater, Mutter,Angela und Rudolf. Später kamen noch Opa und der kleine Bruder Herbert dazuDie Möbel hatte meine Mama selbst bemalt.ich hatte Möbel für eine Bauernküche und Möbel für eine moderne Küche, so konnte ich immer mal umräumen Die Möbel für das Schlafzimmer hatten meine Eltern auch selbst gebaut, es waren die Modelle für ihre eigene Schlafzimmereinrichtung.Das Badezimmer war ein Mischmasch aus verschiedenen Teilen. Man konnte echtes Wasser in den Boiler füllen und daraus Wasser in die Wanne lassen. Das durfte ich aber selten benutzen, es gab zu leicht Überschwemmungen unterm Dach war schließlich das Kinderzimmer mit Doppelstockbett und Laufstall.oben rechts war wahlweise Wintergarten oder Gästezimmer für Opa .

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Eine Auftragsarbeit ist endlich fertig geworden

Einige Tage vor Weihnachten habe ich damit begonnen: Format 140x60cm. Papier nass mit Klebestreifen aufgezogen und mehrfach weiß grundiert. Auf dem Bild sollten Cosmea und Plox zu sehen sein…Anfangs gefiel mir meine Arbeit gar nicht, es fiel schwer ohne frische Blüten ( um diese Jahreszeit nicht machbar), also nur nach Fotos zu malen, ohne dass das Bild steif und nüchtern wirkt. Mehrmals wollte ich es wieder zerstören und neu anfangen. Doch schließlich, nach der Weihnachtspause gelang es, und ich konnte es vom Holzuntergrund abschneiden und auf Leinwand aufziehen. Mein Mann baute noch einen schönen Schattenfugenrahmen dazu.Fertig! Der Frühling kann kommen! Was super funktioniert hat, war diese „Palette“: in einer flachen Kunststoffdose liegt ein leicht feuchter Schaumgummi. Darauf lege ich Wachstrennpapier ( benutzt man eigentlich zum Einfrieren mehrerer Fleisch- oder Brotscheiben, um ein Aneinanderkleben zu verhindern). Dieses Papier lässt von unten die Feuchtigkeit ausreichend durch um die Farben feucht zu halten, lässt aber von oben keine Farbe nach unten auf den Schaumgummi durch. Dadurch kann man angemischte Farbtöne (Acrylfarben) einige Tage lang frisch halten. Dazu sprühe ich sie ein bisschen mit Wasser an und verschließe die Plastikdose mit einem Deckel.

Neben der Farbe habe ich ein bisschen Wasser in einem Schälchen, so kann ich während dem Malen meinen Pinsel befeuchten und evtl. die Farbe befeuchten.

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Weihnachten

ist zwar schon ein paar Tage her, aber dieses Mal war es soooo schön!wir (drei Familien) trafen uns in einem kleinem fränkischen Dorf mit dem schönen Zwiebelturm auf einem Ferienbauernhof. Jede Familie hatte eine Ferienwohnung für sich. Wir wohnten in dem kleinen Häuschen. Heiligabend verbrachten wir sehr gemütlich mit mitgebrachten, selbst zubereiteten Rouladen, Rotkohl und Klößen. Bescherung für Kinder und die Großen.

Am ersten Feiertag gab’s in einem fränkischen Gasthaus Ente, Schäufele und Karpfen. Traumhaft!Die Enkel schauten morgens mal hoch zu Ross zum Fenster rein….hüpften auf dem Trampolin herum oder übten mit Oma und Opa Bauchlage.Frostig war es auch.

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Warten

Warten … bis Mama Zeit hat zum Spielen

Warten… auf Weihnachten

Warten…bis man in die Schule kommt

Warten…auf Prüfungsergebnisse

Warten…auf Freunde, die zu spät kommen

Warten… auf DEN Richtigen

Warten…auf das erste Kind

Warten…bis das Kind endlich einschläft

Warten…bis das Kind aufwacht

Warten…weil das Kind noch spielen will

Warten…bis der Teenager spät nachts nach Hause kommt

Warten…auf verspätete Züge

Warten…auf ersehnte Liebeserklärungen

Warten…auf Gebetserhörungen

Warten…auf Antworten

Warten…bis man so leben kann, wie man will

Warten…aufs Essen im Altenheim

Warten…verbraucht ganz schön viel Lebenszeit!

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Grauer November

Die letzten Tage waren ziemlich grau und still hier…hab keine neuen Bilder gemalt, nur gestrickt. Gestern waren wir im Sprengelmuseum. wir haben die Ausstellung von Florentine Pakosta angeschaut. Sehr beeindruckende, großformatige Zeichnungen.was waren das wohl für Mütter? Waren sie emphatisch? Wie würde unsere Welt aussehen, wenn Kinder überall auf der Welt liebevoll erzogen würden?

Nach dem Ausstellungsbesuch waren noch hier:passend zu grauen Tag und den Strukturen, die Frau Pakosta zeichnet…