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Sätze, die mich bis heute prägen

„Im Krieg wären wir so froh gewesen, über das bisschen Butter, das noch an so einem Butterpapier hängt. Wir hätten es sehr sorgfältig abgekratzt

An diesen Satz meiner Mutter muss ich IMMER denken, wenn ich Butter verwende. Ich kratze das Papier auch immer brav sorgfältig ab.
Um auch den letzten Rest aus Behältern zu benutzen, „baue“ ich Konstruktionen, damit ja nichts verschwendet wird. Das hat Mama uns antrainiert.
Vielleicht das krasseste Beispiel ihrer Sparsamkeit (abgesehen davon, dass sie Kaffeefilter leerte, das Papier trocken ließ, und mehrfach zum Filtern verwendete), das krasseste war aber, dass sie uns beibrachte, wie man mit nur 1 Blatt Toilettenpapier auskommen kann: Man muss ein Drittel einfallen, dann längs falten

Dann hat man am oberen Ende des Blattes ein viertägiges Teil. Das reicht fürs „kleine Geschäft“, sagte sie.

Ich glaube, in unserer Familie hielt sich niemand außer sie an diese irre Sparsamkeitsregel.

Aber: diese Sparsamkeit hatte auch ihre guten Seiten. Gestern suchte ich nach einer Möglichkeit, den kaputten Teil meines Reißverschlusses an meinem Wintermantel zu reparieren. Und was fand ich?

Sie hat einfach ALLES aufbewahrt. Danke Mama!!!
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Quadrate, Farben, Muster…

Seit langer Zeit sammle ich Zeitschriften für Collagen. Über die Jahre hinweg habe ich sie „ausgeschlachtet“ und Teile ausgeschnitten, die mich besonders ansprechen. Diese sammle ich dann in Klarsichthüllen. Z.B. interessante Motive, Schriften oder Strukturen. Oder Farben.

Aus den farbigen Seiten schnitt ich vor Jahren Hunderte von Quadraten, alle 3,5×3,5cm groß.
Ebenfalls jahrelang ( bestimmt 10 Jahre) habe ich sie in kleinen Schachteln aufbewahrt, bis auf ein paar, die ich schon mal verwendet habe:
Ja, ich weiß, ich bin verrückt. Oder systematisch ordentlich. Oder beides 😀
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Meine Kunstgeschichte Teil 15 c und Ende!

Und jetzt bin ich wirklich durch mit allen Bildern. Das war echt viel Arbeit, ich musste alle Fotoarchive durchsehen, alle Bilder, die im Haus hängen, in Schubladen liegen, auf dem Dachboden gestapelt stehen. Die, von denen ich noch kein Foto hatte, musste ich ans Fenster tragen um eine gute Aufnahme zu machen, einige aus dem Rahmen nehmen, damit die Glasspiegelung nicht stört. Aber jetzt bin durch, ich habs geschafft und bin stolz darauf, dass ich durchgehalten habe. Ab jetzt gibts dann nur neue Beiträge, vielleicht einige mit mehr Worten und wenige Bildern, mal sehen…

Ich freue mich über Rückmeldungen, Kommentare und versuche diese auch zu beantworten. Auch per e mail bin ich zu erreichen: artbuddynews@me.com

Viel Spaß beim Blättern und Lesen!

Mit diesem Bild startete ich meinen Blog. http://www.artbuddynews.de/Wiedergefunden

Am 16.10.2017 hatte ich den 1. Beitrag auf Artbuddynews. Dieses Bild malte ich 2010, über einen längeren Zeitraum. Die Formen entstanden ursprünglich durch Spielzeugtiere, die ich auf einen Overheadprojektor gelegt hatte. Die erste Variante erschien mir aber zu flach und monoton. Deshalb fügte ich Schatten hinzu um Dreidimensionalität zu erreichen. Das war gar nicht einfach. Ich schnitt von jeder Form eine Pappschablone, klebte die auf Holzklötzchen, und dann auf die große Untergrundpappe. Dann beleuchtete ich alles mit einer starken Lampe von links oben und umrandete die so entstehenden Schatten…

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Meine Kunstgeschichte Teil 15b

Ich finde immer noch etwas hier und in meinen Fotoarchiven :

„Zeit vergeht, Raum entsteht, Wege offen, Ziel getroffen„
2011, zuerst entstanden die vier Bilder je 25x25cm, Ölpastellkreide auf Papier. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich nachts wach lag, und an dem Titel arbeitete…
„Am Strand„ 2011, 40x40cm, Acryl auf Papier, Ölpastellkreide (verkauft)
Text, siehe oben.
Diese Dame aus einer Zeitschrift stand Pate für folgendes Bild:
Hab ich gemalt für eine Freundin, die, wie ich gerne Briefe schreibt und schöne Füllfederhalter liebt.
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Meine Kunstgeschichte Teil 15a ( aus mehreren Jahren)

Warum mache ich das hier eigentlich? Ein Grund ist, dass ich Ordnung liebe, ich liebe es meine Sachen gut organisiert zu haben. Und hier habe ich, zumindest weitgehend, meine gesammelten Werke auf einen Blick. Ein weiterer Grund ist, dass ich eine Spur hinterlassen möchte für meine Kinder und Enkel, vielleicht möchten sie ja später mal wissen, womit Oma ihre Zeit verbrachte…

„ Der Mensch denkt, Gott lenkt“ 40x40cm plus Rahmen, Acryl und Collage auf Papier, (2014?)

Und obwohl ich gedacht hatte, ich hätte nun wirklich alles fotografiert und alle Bilder gefunden, die ich im Haus habe, finde ich doch immer noch hier und da etwas, und ich kann’s nicht lassen, diese auch zu präsentieren, der Vollständigkeit halber:

Das Cover einer Zeitschrift( rechts) inspirierte mich zu dem Muster links, und zu folgenden Bildern:
Dreimal 20x20cm, Acryl auf Leinwand mit Rahmen, 2014
40x60cm, Acryl auf Leinwand, mit Rahmen ( hängt zur Zeit in einer Praxis)
Wenn ich Zeit habe, blättere ich gerne in Illustrierten und schneide Dinge aus, die mich ansprechen. In diesem Fall war es eine Werbung für Mäntel, ich bastelte die beiden ineinander. Diese erste Skizze/Collage inspirierte mich zu folgendem großformatigen Bild:
„Cocooning“. 120x80cm, Eitempera auf Papier, gerahmt, 2012
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Meine Kunstgeschichte Teil 14b (2020)

Und dann kam 2020 auch noch ein Auftrag rein, eine Kundin bestellte ein Bild für ihren Mann. War jetzt mal nicht gerade mein Lieblingsmotiv, aber ich habe mich dran gewagt. Für solche Aufträge brauche ich erst mal exakte Fotos. Außerdem recherchiere ich im Netz nach Bildern oder historischen Fakten, die mit dem Thema zu tun haben, um ein Gefühl für das Sujet zu bekommen. Der Wunsch war ein Bild eines Goggomobils.

Noch in Arbeit….
Fertig! 50x70cm, Acryl auf Leinwand

Ansonsten hab ich 2020 noch ein bisschen Bücher gebunden, zwei Notizbücher, ein Reisetagebuch fertiggestellt, ein Buch mit 36 Collagen von mir ( hab ich schon in einem früheren Beitrag etwas genauer gezeigt)

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Meine Kunstgeschichte Teil 14 a (2020)

Jippih! Der Kunstmarathon nähert sich dem (vorläufigen) Ende!

Vier sonnige Bilder , im Frühling dieses Jahres entstanden, jedes 47x21cm groß, Acryl und Ölpastellkreide auf Pappe.

Im ersten Lockdown dieses Jahres hatte ich ja extra viel Zeit, da kam ich auf die Idee Geduldszeichnungen anzufertigen:

Auf einem quadratischem Papier zog ich Linien mit dem Fineliner…
Dann füllte ich die Kästchen systematisch, aber so dass es doch zufällig aussah. Mit einem Blauton fing ich an, den setzte ich lose verteilt über das ganze Motiv. Dann der nächste Blauton, immer links oben neben den ersten, so wollte ich sicherstellen, dass am Ende keine Doppelungen auftreten.
Hat ziemlich lange gedauert.
Fertig! ( 21x21cm groß, Buntstift und Fineliner auf Papier)

Dann versuchte ich eine weitere Farbvariante nach demselben Prinzip:

Diese Stifte verwende ich. ( alle selbstgekauft, selbstbezahlt, keine Werbung)
Noch eine blaue Variante, mit dem Versuch etwas Plastizität zu erzeugen.
Nochmal etwas plastischer
…jetzt muss ich an Adventskränze denken 🤔
Vielleicht setze ich diese Serie irgendwann nochmal fort….
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Meine Kunstgeschichte 13e (2019)

Aus der Serie:Himmelskörper 40x40cm, Acryl auf Papier

Es folgen ein paar Nahaufnahmen:

Ich arbeite dabei mit sehr stark verdünnter Acrylfarbe, tropfe Farbe auf, lasse sie kurz antrocknen und tupfe bei jedem einzelnen Tropfen die Farbe mit einem trockenen Lappen wieder ab, um die Farbränder zu erhalten.
Das sieht dann so aus…

Dann wollte ich mich mal an ein größeres Format wagen und zog ein Papier als Untergrund auf eine Holzplatte auf:

…ging erstmal gründlich schief. Neuer Versuch:
Kraftpapier mit Papierstreifen auf Holzplatte aufgezogen, wird dann mit Wandfarbe grundiert, dann kann’s mit Farbe losgehen. Ich verwende gern Papier als Untergrund, die fertigen Arbeiten sind dann dünn und gut zu lagern. Wenn ich alle Arbeiten auf Leinwand malen würde, bräuchte ich viermal mehr Lagerraum.
Voller Einsatz!
Fertig! 100cmx100cm.
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Meine Kunstgeschichte 13 d ( 2019)

Für eine Ausstellung, die wegen Covid 19 leider abgesagt wurde, plante ich eine Serie mit dem Thema Himmelskörper

Dieses Bild hätte ich dort ausgestellt. 40x40cm, Acryl auf Papier, mit Schattenfugenrahmen
Auch dieses Bild, 40×40 cm Acryl auf Papier
Und dieses, 40x40cm, Acryl auf Papier
Himmelskörper 40x40cm, Acryl und weißer Gelstift, Gold
38×38 Acryl auf Papier
Himmelskörper Acryl auf Papier, 40x40cm
Himmelskörper Acryl auf Leinwand 40x40cm
40x40cm, Acryl auf Papier